Racquetball

Racquetball ursprünglich auch Racket Tennis oder Paddle Tennis, wurde in den 1920ern in den USA erfunden und 1948 von Joe Sobek standardisiert gespielt wird es mit einem springenden, holen Gummiball von ca. 2,25cm Durchmesser und einem Squash ähnlichen Schläger von höchstens 22cm, der mit einer Schlaufe am Ende des Griffs am Handgelenk festgebunden wird. Ursprünglich war dieser Schläger nur mit Löchern versehen, erst später wurde der bespannte Schläger wie im Tennis eingeführt. Das Spielfeld hat in Deutschland eine Länge von 1219,2cm, eine Breite von 606,9cm und gleiche Höhe. Auf dem Spielfeld gibt es folgende Linien, die alle 5cm Breit sind: Spielfeldumrandung, Aufschlaglinie. Empfangslinie, Drive-Serve-Linie und kurze Linie. Wichtig auf dem Spielfeld sind auch Aufschlagzone und Sicherheitszone, die sich in der Mitte des Feldes befinden und das Spielfeld in zwei Hälften teilen. Innerhalb der Aufschlagzone befinden sich links und rechts die Aufschlagkasten. Gespielt werden kann zu zweit zu viert oder zu dritt, letzteres allerdings nicht im Professionellen Sport.

Die Regeln lauten folgender Maßen: Wichtig ist der Aufschlag, der vor Beginn des Spieles mit einer Münze ausgelost wird. Beim Aufschlag steht der Spieler in der Aufschlagzone und muss den Ball so anspielen, dass er zuerst innerhalb der Zone aufkommt und anschließend von der Rückwand abprallt, wobei er die Linien des Kastens erst vollständig übertreten darf, wenn der Ball an der kurzen Linie vorbei geflogen ist. Beim Rückstoß darf der Ball Seitenwände, oder Decke berühren. Beim erwidern darf der Spieler die Sicherheitslinie erst betreten, wenn der Ball über die Empfangslinie geflogen ist, er darf den Ball auch erst zu diesem Zeitpunkt zurückschlagen, erst durch den Schlag, darf er dies Linie übertreten, auch darf er nur dann über die kurze Linie treten, wenn der Ball von der Rückwand zurückkehrt. Um eine gültige Wiedergabe zu erreichen muss der Empfänger den Ball zur Vorderwand zurück spielen, bevor der Ball ein zweites Mal den Boden berührt, wobei der Ball davor die Seitenwände oder Decke berühren darf. Auf den Boden darf er jedoch erst wieder aufkommen, nachdem er die Vorderwand getroffen hat. Eine Übertretung oder gescheiterte Wiedergabe kostet einen Punkt. Nach einem verlorenen Aufschlag, tauschen Aufschläger und Empfänger Platz. Es ist nicht erlaubt den Ball mit einem Körperteil zu berühren, die Schlaufe am Handgelenk darf nicht gelöst werden und er darf immer nur einmal geschlagen werden. Es ist jedoch erlaubt den Schläger mit beiden Händen zu halten. Am Ende der Pause nennt der Schiedsrichter den Spielstand, worauf man 10 Sekunden Zeit hat sich beriet zu machen, wenn der Empfänger nicht bereit ist, muss er dies signalisieren.

 

Der Unterschied zum Squash ist, dass der Ball etwas kleiner ist, wesentlich mehr Sprungkraft hat und daher extrem schnell werden kann, dafür sind die Maße des Platzes größer (obwohl natürlich Racquetball auch auf einem Squash-Feld gespielt werden kann). Beim Aufschlag muss der Ball beim Squash die Rückwand in einer bestimmten Höhe treffen und die Schläger sind unterschiedlich, so weist ein Racquetschläger eher Ähnlichkeiten zu einem Tennisschläger auf, während ein Squashschläger eher an einen Badmintonschläger erinnert und eine kleinere Schlagfläche hat.

 

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